Gibt es eigentlich empirische, ethnographische Untersuchungen über die Frage, warum Kinder McDonalds lieben? Ich meine keine kapitalismus-globalisierungskritischen Arbeiten, sondern eine (vor)urteilsfreie Untersuchung darüber, warum McDonalds bei Kindern so beliebt ist? Was verursacht diese spontane Begeisterung bei Kindern? Welche kulturellen Praktiken sind mit MacDonalds verbunden? Inwieweit kollidiert in Bezug auf McDonalds die Vorstellungswelt von bildungsbürgerlichen Mittelstandseltern mit den Vorlieben ihrer eigenen Kinder? Wie zeigen sich im Bildungsbürgertum innerfamiliäre Machtkämpfe und werden Machtverhältnisse artikuliert, damit Kinder im Sinne von Bourdieus Habitus allmählich den “guten Geschmack” der Eltern annehmen und McDonalds ablehnen lernen?
Mai 26, 2007
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