MedienABC

August 16, 2007

Future and Reality of Gaming. Computerspiele in Forschung und Praxis

Vom 21. bis 23. September 2007 veranstaltet die BuPP im Wiener Rathaus eine Fachtagung im Rahmen von „GAME-CITY – Computerspiel findet Stadt.“

Aus der Pressemitteilung:
Die dreitägige Fachtagung in hochkarätiger Besetzung aus dem deutschen Sprachraum richtet sich an pädagogisch und spieltheoretisch interessierte ExpertInnen, SozialarbeiterInnen und BesucherInnen der Veranstaltung „GAME-CITY – Computerspiel findet Stadt“ im Wiener Rathaus.

So viel ich weiss, sind die Tracks am Samstag und Sonntag offen zugänglich – mein Betrag über Medienbildung am Sonntag, den 23.9. um 11h richtet sich insbesondere auch an Eltern und LehrerInnen.
Hier das Programm: Fachtagung Computerspiele in Forschung und Praxis der BuPP

August 12, 2007

Simpsons Avatar

Gespeichert unter: In eigener Sache, Populärkultur — Sigrid @ 10:59
Tags: , ,

avatar2.jpg

Auf www.simpsonsmovie.com kann man eigene Avatare schaffen, und damit Spingfield und das Web bevölkern. Ich konnte es nicht lassen. Darf ich vorstellen: mein alter ego Prof Lizzie Miller.

Juni 9, 2007

Die Simpsons auf Abbey Road

Gespeichert unter: In eigener Sache, Populärkultur, remix — sj @ 1:14

Simpsons on Abbey Road

Vor einiger Zeit habe ich über ein Projekt von MIT Studenten berichtet, die ein Konzept für ein Videospiel entwerfen mussten, welches auch einem Text der Populärkultur basiert. Das preisgekönte Projekt waren die Beatles auf Wii. Die entworfene Verpackung zeigt das berühmte und oft imitierte Album Cover mit den Beatles auf der Abbey Road. Hier nun ein weiterer remix – Simpsons auf der Abbey Road.

Warum ich das bringe? Einerseits, weil mich alles interessiert, was remix-culture oder mashup betrifft. Ausserdem hege ich Sympathien sowohl für die Simpsons als auch Beatles. Beatles Fan war ich vor allem als Kind und Jugendliche. Simpsons-Fan wurde ich nach anfänglichem Widerstand durch die Teilhabe an den Fernsehvorlieben meines damals kleinen Sohnes.

E gibt noch einige andere Gründe. Einer davon ist, dass Bart Simpson mir laut Blogstatistik immer wieder neue Leser auf MedienABC bringt. Indem ich also noch einmal Simpsons zeige, biedere ich mich hier sozusagen dem breiten Publikum an. Oder nicht?

Dieser Weblog ist ein autoethnografisches Experiment, über dessen Verlauf ich sicher auch noch mehr berichten werde. Eines ist sicher: Es mag dem flüchtigen Besucher so scheinen, als ob der Weblog unzusammenhängende Versatzstücke bietet; dem ist aber nicht so. Der Weblog veranlasst dazu, Narrative zu konstruieren, indem man bestimmte einmal angesprochene Themen oder Motive immer wieder aufgreift und durch Hyperlinks auch aufeinander bezieht. Und man versucht ein Bild seiner Leserschaft zu entwickeln, und auch für diese zu schreiben, auch für die zufälligen Besucher, die Bart oder Homer suchen. Willkommen auf meinem Blog!

Mai 25, 2007

Kodak Instamatic

Gespeichert unter: In eigener Sache, retro — Sigrid @ 7:50

Nach Sichtung dieses flotten Kodak-Werbefilmes aus den Sechziger/frühen Siebziger Jahren des letzten Jh. kann ich mich nicht zurückhalten, und muss ein weiteres Teilchen meiner Medienbiographie hier anbringen.

Meine erste Kamera war die Kodac Instamatic 33, die mich durch Kinder- und Jugendzeit begleitete. Fotoausarbeitungen musste ich allerdings von meinem Taschengeld bezahlen, und da das teuer war, lernte ich rasch, genau hinzuschauen und meine Bilder bewusst zu komponieren. Die Flashcubes (siehe Video) waren mir meistens auch zu teuer, also lernte ich Tageslicht zu nutzen. Mit den Digitalkameras heute hat man diese Probleme natürlich nicht, und neidvoll schaue ich zu, wie die Leute einfach drauflosklicken. Denn eine Digitalkamera habe ich mir bis heute nicht gegönnt. Ein bisschen altmodisch darf man ja wohl sein. Obwohl, allerdings hat ja mein Handy auch eine eingebaute Kamera. Nur wie krieg ich die Bilder in den Computer rein?

Ich habe zwar schon Videos in Final Cut Pro geschnitten, ab bei der Handytechnologie setzts dann plötzlich bei mir aus. Na, man muss ja nicht alles wissen. Ich warte darauf, bis ich ein Handyprojekt in einer Schule mache. Dann wird mir sicher eines der Kids zeigen, wie es geht.

kodak.jpg

April 25, 2007

Unter den ersten 10 bei Netdays

Gespeichert unter: In eigener Sache, Video, Wettbewerbe — sj @ 6:31

Wie schon im Vorjahr betreute ich heuer ein Videoprojekt einer Gruppe von Schüler/innen des BG/BRG Schwechat, welches dann bei dem Medienwettbewerb Netdays Austria eingereicht wurde. Letztes Jahr schaffte es die Gruppe mit „Keine Ahnung“ unter die ersten fünf, heuer produzierte eine andere Gruppe „SMS Schule mit Störung“ und wurde wieder unter die ersten zehn Teilnehmer gereiht. Dazu ist zu sagen, dass die Teilnehmergruppe aus Anfängern bestand, und die Kids zu den jüngsten Teilnehmern des Wettbewerbs gehörten.

Auch wenn bei solchen Videoprojekten an Schulen der Prozess weitaus wichtiger ist als das Resultat, freut es natürlich, wenn die Videos beim Publikum gut ankommen und die Schülerinnen für ihren auch über den normalen Unterricht hinausgehenden Einsatz belohnt werden. Die Schülerinnen werden zur Siegerehrung nach Salzburg eingeladen. Gratuliere!

April 24, 2007

Gute Aussichten

Gespeichert unter: In eigener Sache — sj @ 8:08

horosc.jpg

Nach einer verlängerten Osterpause melde ich mich zurück, und zwar von meinem neuen Job als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bildungswissenschaften/Medienpädagogik an der Uni Wien. Das kam unerwartet und ging recht rasch, und selbstverständlich freue ich mich riesig. Ich habe das auf mindestens zwei anderen Akademikerinnenblogs gelesen – diesen Ausdruck der schieren Freude darüber, an etwas arbeiten zu können, was einem Spass macht, und noch dazu dafür bezahlt zu werden. Und das bringe ich mit: a small capacity for reason, some basic tool making skills and the use of a few simple words.
.

Hier noch eine Info, die mich hoffentlich nicht gleich meine Reputation als Wissenschafterin kosten wird. Die Horoskopvorschau ausgehend von meinem ersten Arbeitstag am Institut besagt über die nächsten Monate: (Uranus Trigon Mars Transit) „Diese Zeit bietet Ihnen Gelegenheit zu kraftvollem Handeln und klarer Selbstdurchsetzung. Jetzt verbindet sich eine starke individuelle Selbstdurchsetzung mit der Fähigkeit, neue Möglichkeiten zu ersinnen, wie Sie etwas tun. Gemeinsam bringen diese beiden Tendenzen Sie dazu, Ihre Individualität wie nie zuvor auszudrücken und neues Selbstvertrauen zu gewinnen. Nach Kompromissen ist Ihnen jetzt nicht zumute, einfach, weil Sie die Notwendigkeit dafür nicht einsehen, womit Sie wohl recht haben. Ebensowenig sehen Sie eine Notwendigkeit, andere zu Ihrem Weg zu bekehren. Sie sind damit zufrieden, Ihren eigenen Weg zu gehen und allein zu arbeiten. Sie begeben sich an Ihre Arbeit und beginnen allein mit neuen Projekten, die Ausdruck Ihres Wesens und Ihrer Ziele sind. Wenn Sie bisher das Gefühl hatten, daß Sie Ihren Mitmenschen nie zeigen konnten, wer Sie sind, und daß Sie nur durch andere oder die Umstände gehemmt wurden, können Sie während dieser Zeit das Steuer selbst ergreifen und Ihr Leben nach den eigenen Wünschen gestalten.“

Now, is that cool or what?

März 25, 2007

Mit Donald Duck fürs Leben lernen

holeskaliertesbild.jpg

Anlässlich der aktuelle Ausstellung Donald Duck … und die Ente ist Mensch geworden. Das zeichnerische und poetische Werk von Carl Barks im Karikaturmuseum Krems, vom 25. März bis 4. November, ein paar weitere Notizen zu meiner persönlichen Medienbiographie. (siehe meinen früheren Post über Medienbiographie als Methode)

Ich habe als Kind viel gelesen, sowohl Bücher als auch Comics, vor allem Donald Duck, Fix & Foxi, Asterix und Superman. Meine Liebe zu Comics nahm meine Mutter eher naserümpfend zur Kenntnis, trotzdem trug ich mein Taschengeld jede Woche in die Comics-Tauschzentrale. Viele Jahre später, nach der Matura, verbrachte ich mehrere Monate in Italien um Italienisch zu lernen, und dort nahm ich diesen Umstand zum Anlass, ohne Gewissensbisse wieder mit dem Lesen von Comics bzw. Fumetti anzufangen, zuerst tonnenweise Topolino (Donald Duck & Co. auf Italienisch), und als ich von diesen dann genug hatte, amüsierte ich mich mit dem Lesen von trashigen Schundheften wie Diabolik. Da ich Anfängerin war, boten die Comics das ideale sprachliche Niveau zum Einstieg, ausserdem lernte ich hier Vokabular, welches Alltagsbezug hatte und sich daher auch als durchaus nützlich erwies. Italienisch lernte ich innerhalb kürzester Zeit und seither bin ich eine Verfechterin von Populärkultur, insbesondere zum Sprachenlernen.

Ein paar Jahre später wiederholte ich die Erfahrung. Ich ging nach New York und nachdem ich meinen anfänglichen Kulturschock überwunden hatte – die Leute hatten permanent den Fernseher laufen, sogar bei Besuch – gewöhnte ich mir den amerikanisch-unverkrampften Umgang mit dem Fernsehen an und konsumierte leidenschaftlich vor allem Wiederholungen alter Fernsehserien und Hollywood-Klassiker. Ich konnte mich mit meinem Schulenglisch zwar relativ gut verständlich machen, aber durch das Fernsehen verbesserte sich mein Hörverständnis, so dass ich bald auch bei flotten Gesprächen unter Einheimischen mithalten konnte.

Später, als ich in England Deutsch am UCL lehrte, begann ich dann bald Videos im Unterricht einzusetzen, mit grossem Erfolg. Dabei sahen wir uns Filme quer durch die Genres an, wobei zum Beispiel eine peinliche bundesdeutsche Fernsehproduktion zu besonders interessanten Diskussionen im Unterricht führte. Das war mein Einstieg in die Medienpädagogik.

März 10, 2007

Medienbiographie

brionvega retro radio

Eine wichtige Methode in der Praxis der Medienpädagogik ist die Reflexion über die eigene Medienbiographie. Die Musik, Bildern, Bücher, Comix, Filmen und Fernsehsendungen, die man als Kind und Jugendlicher rezipiert hat, sei es ob mit Unterstützung der Eltern und Lehrer, oder gegen deren Willen, haben die eigene Entwicklung, Identität, Beziehung in der Familie und Freundschaften, die eigene Sozialisation mitgeprägt. Perönliche Medien-Vorlieben und Abneigungen sind durch Herkunft, Klasse, Erziehung, Nationalität, Geschlecht usw. geprägt und müssen auch so verstanden werden, wenn man sich vorurteilsfrei und möglichst unvoreingenommen mit der Medienwelt der Kinder und Jugendlichen und deren Erfahrungen auseinandersetzen und SchülerInnen nicht die eigenen Wert- und Geschmacksurteile als die einzig gültigen aufzwingen möchte.

Und was hat das mit dem Bild oben zu tun? Das abgebildete mittlerweile zum Designklassiker avancierte tragbare Transitorradio von Brionvega (Geld hatten meine Eltern nicht viel, aber Geschmack!) ist untrennbar mit meiner eigenen Medienbiographie in der Zeit der frühen siebziger Jahre verknüpft – das und die Ö3-Musicbox, die ich täglich um 3 Uhr Nachmittag auf diesem Radio hörte.

Für die jüngere Generation: Die Musicbox war ein Nischenprogramm, das seit 1967 ausgestrahlt wurde, non-mainstream Musik spielte, als kritisch und aufmüpfig galt, und aus der damaligen Jugendkultur nicht wegzudenken war. Michael Schrott dazu: „Die Musicbox war einfach das Programm, dass das gemacht hat, was die anderen nicht machen. Das heißt, in der „Musicbox“ lief die Musik, die im übrigen Ö3 nicht gelaufen ist, und es liefen die Berichte, die im übrigen Radio nicht zu hören waren. Solche Sendungen gibt es heute nicht mehr.“ Nicht nur Richard Goll betont zu Recht, wie wichtig die „Musicbox“ im konservativen Österreich der späten sechziger und frühen siebziger Jahre für die Sozialisierung der Jugend war.

Januar 25, 2007

Tag Cloud

dissertation snipshot

Ich habe eine tag cloud über meine Diplomarbeit über Superheroes and Children’s Culture mit Hilfe von TagCrowd gemacht, das schaut dann so aus. Der Titel der Arbeit stimmt mit den größten Tags überein. Hmmm, interessant.
Wikipedia übersetzt tag cloud mit „Wortwolke“. Hilfe! Da bleib ich lieber beim Englischen.

Januar 22, 2007

Neuauflage

Gespeichert unter: In eigener Sache — sj @ 11:17

Es reizt mich, von nun an (wieder) regelmäßig zu posten. Dazu habe ich jetzt vorerst meinen alten Medienerziehungsblog reanimiert, aus Blogger in WordPress importiert und alte Einträge mit tags versehen. Hat ausgezeichnet geklappt.

Nächste Seite »
  • About

  • Neueste Artikel

  • Kategoriewolke

    Bewahrpädagogik Community of Practice Computerspiele Cultural Studies Filmvermittlung In eigener Sache Internet Kurioses Lehrerausbildung media education Media Education & Media Literacy media literacy Medienbildung & Medienerziehung Medienpädagogik Multimodal Literacy Onlinevideo Politik Populärkultur remix retro Satire & Humor Schulprojekt Tagung Uncategorized Universität & Forschung Unterrichtsmaterial Video Videospiele Visual Literacy Vortrag & Lehre Web 2.0 & Social Software Wettbewerbe Österreich Österreichische Medienpädagogik Blogs
  • Del.icio.us

  • Archive

  • EuroMediaLiteracy charet signatory
  • Add to Technorati Favorites
  • Bloggen Sie auf WordPress.com.