Interessante Slideshow: „Zur Genese offener Werke: Rotkäppchen 2.0, Medienwandel und schriftliche Mündlichkeit“ von Sabria David.
Oktober 26, 2009
Oktober 24, 2009
Oktober 8, 2009
Klicksafe – Handbuch für Online- und Netzkommunikation
Das klicksafe-Handbuch „Knowhow für junge User“ ist eine praxisnahe Einführung in die weiten Felder der Online- und Netzkommunikationen. Aufbauend auf dem Konzept und den Erfahrungen der klicksafe-Lehrerfortbildungen bietet es für Lehrer und Multiplikatoren eine Fülle von sinnvollen Hilfestellungen und praxisbezogenen Tipps für den Unterricht.
Entscheidend ist, dass die Einheiten leicht verständlich sind und eine vorherige Schulung oder Fortbildung nicht notwendig ist; Insgesamt bietet das Handbuch zu jedem Jugendmedienschutz-Thema drei Unterrichtseinheiten (d.h. Arbeitsblätter zum Kopieren) in verschiedenen Schwierigkeitsgraden an – also ca. 90 Arbeitsblätter.
Jedes Thema ist gleich aufgebaut mit Sachinformationen; methodisch-didaktischen Hinweisen und den Arbeitsblättern für den Unterricht.
ZUM KOSTENLOSEN DOWNLOAD HIER
November 11, 2008
Januar 5, 2008
Welt ABC
Der Multimedia Staatspreis 2007 in der Kategorie Förderpreis für Junge Talente wurde dem Projekt Welt ABC von Christian Schreger und seiner Mehrstufenklasse in der Volksschule Ortnergasse in 1150 Wien verliehen.
Das WeltABC ist eine Art visuelles Lexikon, bei dem Bild, Ton und Wort auch in mehreren Sprachen assoziativ miteinander verknüpft werden, und den Nutzern der Seite ermöglichet, sich spontan einen eigenen Leseweg zu bahnen. Christian Schreger dazu:
„Das WeltABC ist jedoch kein Lexikon, das sich um eine vertiefende Erklärung der Welt bemüht. Ganz im Gegenteil geht es einen radikal anderen Weg: Die Basis der Inhalte ist die erlebte Wirklichkeit von Kindern unterschiedlichster Muttersprachen und Kulturen, die gerade im Prozess des Lernens der deutschen Sprache stehen.“
„Dabei wird die Unschärfe scheinbar klarer, rein sprachlicher Begriffe thematisiert und durch die bildliche Darstellung illustriert. Begriffe werden mit anderen assoziiert, diese führen als Links zu neuen Bilder- und Wortassoziationen. “ (von der Jury)
Der Inhalt der Seite wird durch die Nutzer, bzw Kinder mit Hilfe Kamera und Mikrophon erstellt und erweitert, um wie es heisst, den Blick der Kinder auf ihre Welt hör- und sichtbar zu machen, wobei wie betont wird (typisch für Schule) neue Beiträge durch ein Administrationsteam überprüft werden.
Bei KulturKontakt findet sich mehr über die Projektziele:
* Visualisierung der Mehrdeutigkeit scheinbar einfacher Dinge
* Beschäftigung mit der Vielfalt der Erscheinungsformen
* Aufbrechen der „stummen Sprache“ regional „gewusster“ Wirklichkeit in Richtung interkultureller Gemeinsamkeit
* Beschäftigung mit bereits bekannten Begriffen in unterschiedlichen Sprachtiefen
* Erweiterung des Sprachhorizonts für alle Beteiligten/Teilnehmer/innen auf unterschiedlichen Ebenen
* Das Abenteuer Sprache(n) auch bildlich erlebbar machen
* Lust am Entdecken fördern
* Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Muttersprachen-Lehrer/innen
Ich finde das eine spannende Sache, nicht nur weil mich die vielfältigen Beziehungen von Bild und Word immer wieder beschäftigen, sondern auch das Projekt einen kreativen Umgang mit neuen Medien voraussetzt und ermöglicht.
Einzig schade ist vielleicht, dass dieses Projekt auch limitiert ist. Erstens wäre es interessant zu sehen, was dabei herauskommt, wenn die Sache nicht schulisch administriert würde. So fehlen z.B. bislang Begriffe wie „Fernsehen.“ Beim Begriff „Spiel“ wurden bislang nur Karten und Brettspiele assoziiert, Computer- und Konsolenspiele fehlen. Der Blick auf die „erlebte Welt der Kinder“ ist eindeutig gefiltert durch die Linse der Begriffe und Konzepte, die im Rahmen der Schule als für angemessen empfunden werden. Aber natürlich würde das in Grenz- und Konfliktbereiche und Grauzonen führen (was passiert, wenn Kinder Begriffe wie „Blödmann“ „Sex“ „Barbie“ oder „Scheidung“ eingeben?), in denen es für LehrerInnen und Schule schwer ist, frei zu manövrieren.
Schade auch, dass das Projekt wohl zwar nicht prinzipiell, aber dennoch wahrscheinlich auf die Teilnehmer der Schulklasse beschränkt ist, die sich hier (durchaus sinnvoll) durch Gespräch und Produktion austauschen. Interessant wäre, wie dieses Projekt auch für andere Schulkassen einsetzbar und nutzbar wäre, indem entweder eigene Klassenlexia angelegt werden oder aber das Projekt so definiert wird, dass dezidiert und umfassend auch die Teilnahme von anderen Schulen möglich wäre. Wirklich spannend wäre die Idee aufzugreifen, und breit nutzbar zu machen indem ein Flickr-mashup Programm erstellt und eine dafür gewidmete Website geschaffen wird, die es ermöglicht, via Flickr global Bilder hochzuladen und begrifflich und bildlich zu vernetzen. (siehe zB auch Tagnautica oder Spell with Flickr)
Diese meine Kritik soll das wohlverdiente Lob für das Projekt nicht schmälern. Vielleicht stört mich nur, dass dieses wie viele andere interessante und kreative schulische Medienprojekte immer nur Einzelinitiativen bleiben, und nicht genug Geld und Zeit dafür aufgewandt wird, auch Projektprozesse zu dokumentieren, und es zu ermöglichen, Ideen auch an anderen Schulen aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Diese Vermittlungs- und Koordinationsarbeit wäre auch nicht die Aufgabe der einzelnen Schulen oder der engagierten LehrerInnen, sondern die der Fördergeber.
Oktober 16, 2007
Zweisprachige Ortstafeln
In Joachim Riedels aktuellem Beitrag in der Zeit über eine neue, vom Unterrichtsministerium in Auftrag gegebene Studie zum kulturellen Verhalten der ÖsterreicherInnen, steht über Kärnten: „In keinem Bundesland besitzen mehr Bewohner keinerlei Fremdspachenkenntnisse (52 Prozent; im Vergleich dazu die beiden Spitzenreiter Wien mit 17 Prozent und Vorarberg mit 20 Prozent) und nirgendwo wird weniger gelesen. In diesem Kontext scheinen zweisprachige Ortstafeln kein schlechter pädagogischer Ansatz zu sein.“ Riedl merkt auch an, dass die Studie in ihrem Fragenkatalog eher traditionellen Vorstellungen von kulturellem Verhalten verhaftet blieb; die steigende Tendenz zu aktiver Partizipation wäre noch sichtbarer geworden, wenn stärker neue Kulturtechniken berücksichtigt worden wären. „Ganz am Rande berührt werden etwa nur die vielen Aspekte der schillernden Netzkultur und der digitalen Kommunikation, die offensichtlich von Kulturforschern noch nicht ganz ernst genommen wird.“
Mein Beitrag und pädagogischer Hinweis dazu gilt der fleissigen Nutzung des gratis online Ortstafelgenerators. So schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: man lernt slovenisch und partizipiert an Netzkultur.
Oktober 2, 2007
u19 freestyle computing
Neuigkeiten via KulturkontaktAustria und Zoom Kindermuseum:
„Die künstlerische, visionäre und kreative Auseinandersetzung von Kindern und Jugendlichen mit neuen Technologien bildet den thematischen Schwerpunkt der von 2. – 28. Oktober 2007 andauernden Ausstellung „u19 freestyle computing“. Es werden die spannendsten Projekte der letzten zehn Jahre aus der gleichnamigen Kategorie des Prix Ars Electronica präsentiert.
Bei der Eröffnung am 4. Oktober 2007 um 19 Uhr diskutieren Expertinnen und Experten, in welcher Art Kinder und Jugendliche die neuen Technologien kreativ nutzen und für ihre Ausdrucksweise einsetzen. Mit dabei ist auch der Künstler und Starfotograf Oliviero Toscani, bekannt unter anderem durch seine legendären Benetton Kampagnen. Es sprechen: Sybille Straubinger | Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete in Wien, Susanne Brandsteidl | Präsidentin des Stadtschulrats für Wien, Martin Bredl | Leiter Kommunikation Telekom Austria TA AG, Elisabeth Menasse-Wiesbauer | Direktorin ZOOM Kindermuseum, Sirikit Amann | KulturKontakt Austria, Oliviero Toscani | Künstler, Moderation: Gerfried Stocker | Künstlerischer Leiter Ars Electronica
Die Diskussionsveranstaltung wird im Internet live unter http://streaming.telekom.at übertragen. Weitere Informationen: www.u19.at. Ausstellungsrundgang und Empfang ab 20:30 Uhr im net.culture.space im quartier21/MQ (transeuropa) Museumsplatz 1, 1070 Wien „
September 29, 2007
Superheldin
Angeregt durch Angela Thomas und getrieben von einer spielerischen Leidenschaft für Superhelden wurde ich dank dieser Website „Be a Superhero“ in eine Superheldin transformiert.
TeacherTube – Copperella – Digitale Geschichten
TeacherTube ist ähnlich wie YouTube eine Plattform, auf der Videos z.B. zu Lerninhalten veröffentlicht werden können. Oder auch die Arbeiten von Kindern. Hier zum Beispiel die digitale Geschichte der Erstklässlerin Ariana.
September 1, 2007
Keine Angst vor kreativer Partizipation
Eine Website voller ungewöhnlicher Ideen, auch für die Schule ist Learning to Love you More von Künstlerinnen Miranda July and Harrell Fletcher.
Eine Liste von Aufgaben gibt kreative Vorgaben für eine Reihe von Projekten, fordert aber auch zum Mitspiel heraus. Die Benutzer können partizipieren, indem sie ihre eigenen Resultate zurückschicken und auf der Website veröffentlichen. So sieht man wie andere die Herausfordungen gemeistert haben. Es gibt u.a. Ideen für Foto, Video und Designprojekte – mit denen sich in kürzester Zeit Ausstellungen zusammenstellen lassen können – was die Künstlerinnen auch machen. Die Natur der Projekte ist so, dass sie vielerlei Interpretationen möglich machen und anregende Diskussionen über die Aufgaben von Design, Photographie und Video provozieren können.
#62. Mache eine Schautafel für einen öffentlichen Platz (Make an Educational Public Plaque)
#63 Mache ein aufmunterndes Banner (Make an encouraging banner)
#47 Spiele eine Szene aus einem Film nach, die jemanden zum Weinen gebracht hat (Reenact a scene from a movie that made someone else cry)
#50 Mache einen Schnappschutz mit Blitzlicht unter Deinem Bett (take a flash photo from under your bed)
#23 Schaffe eine Neuversion dieses Schnapschusse (Recreate this snapshot)







