MedienABC

Mai 26, 2008

Shocking! Riesenrad soll britisch werden!

Gespeichert unter: Filmvermittlung, Kurioses, Österreich — Sigrid @ 10:34
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Diese Nachricht brachte mich zum Lachen, insbesondere als jemand der sein Herz auf der grünen Insel verloren hat. Dass ein Großteil unserer Medien und unsere wichtigsten Banken nicht mehr in österreichischer Hand sind, finde ich viel bedenklicher. Die Briten wissen sicherlich gut, wie sie das Riesenrad als Pächter zu betreiben und vermarkten haben. Sie haben zur vergangenen Jahrtausendwende ca. hundert Jahre nach der Errichtung des Wiener Riesenrades diese Idee sehr erfolgreich mit dem London Eye am Themseufer abgekupfert bzw. innovativ weiterentwickelt und man kann mit Fug und Recht sagen, dass auch London jetzt ein Riesenrad als Wahrzeichen hat. Es gibt hier auch noch eine weitere Verbindung zwischen Wien und London. Der Filmklassiker „Der dritte Mann“ (von Carol Reed mit Orson Welles), der in Wien und unter anderem auch auf dem Riesenrad spielt, gilt als einer der wichtigsten britischen Filme der Nachkriegszeit. „Der dritte Mann“ der am Schauplatz Wien spielt, wurde nach einer Umfrage des British Film Institute 1999 sogar zum besten britischen Film aller Zeiten gewählt! Das Wiener Riesenrad wurde durch einen britischen Film einem internationalen Publikum zum Begriff.

mehr dazu:

Der dritte Mann
Location Shots
Screenonline

September 29, 2007

Superheldin

Gespeichert unter: Internet, Kurioses, Populärkultur — Sigrid @ 1:44
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zuperziggie.jpg

Angeregt durch Angela Thomas und getrieben von einer spielerischen Leidenschaft für Superhelden wurde ich dank dieser Website „Be a Superhero“ in eine Superheldin transformiert.

August 11, 2007

SPAM – Poesie: „competent axolotl divine“

Gespeichert unter: Cultural Studies, Internet, Kurioses — Sigrid @ 9:27
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axolotl

Ich bekomme immer mehr Spam mails, und so geht es wohl jedem. Nachdem ich mich erst zunehmend geärgert habe, bemühe ich mich seit geraumer Zeit die Sache mit Humor zu sehen, und wenn ich allmorgendlich die Absender- und Betreffzeilen scanne, versuche ich, mich an der absurden Poesie, die in den täglich neuen Wortschöpfungen steckt, zu amüsieren.

Heute habe ich von „Alisa Alford“ unter dem Betreff: „competent axolotl divine“ ein besonders absurdes mail bekommen:

character against briar breadth. anomie bater colloq attire cairn batik. brontosaurus atrophy cit and countrywide brig compressor bulkhead colloquia. breathtaking barn belfast crow adriatic debate declaim.

Und ein weiteres von Madeleine Maurer mit dem Betreff: „axolotl deplete christian“

aryatid aorta, dialysis deltoid butadiene, albeit afterlife. crest coarsen cbs analogue
broadcast bunsen alcohol. apprehend cornbread beatific cycad crabapple budge brahms bookstore
addend corcoran dioxide ammeter. aldrich birthright bogus dailey begotten alluvial culver

Ohne weiteren Anhang, ohne link, ohne Kaufaufforderung.

Worum geht es hier? Einfach nur darum Datenleitungen zu blockieren und den Cyperspace mit Unsinn zuzumüllen? Wofür steht Aloxotl? Handelt es sich hier um verschlüsselte Geheimbotschaften? Kryptische Aufrufe zu Terroranschlägen? Oder ist es eine poetische Aktion im virtuellen Raum, vergleichbar mit den Zettelpoeten al la Helmut Seethaler, der den öffentlichen Raum in Wien seit drei Jahrzehnten mit Literatur im Kleinstformat in der Form von „Pflückgedichten“ beehrt?

Illustration von hier

Juli 20, 2007

Weatherpixie

Gespeichert unter: Kurioses, Populärkultur — sj @ 9:17
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The WeatherPixie
Wien und nicht Delhi, man glaubt es kaum. 30 Grad hat es und 40% Luftfeuchtigkeit und es ist schon 23.00 am Abend! Hier eine kleine Spielerei, eine kleine digitale Wetterhexe – die Weatherpixie. Läßt sich in jede Webseite einbauen und zeigt immer den aktuellen Stand an.

März 12, 2007

Perceptive Pixel: Blick in die Zukunft

Gespeichert unter: Kurioses, Universität & Forschung — sj @ 12:44

Der multi-touch screen von Perceptive Pixel: Reizvoll poetische Präsentation, wie aus einem Science Fiction Film – ist es aber nicht.


via Jill

Februar 20, 2007

Alte und Neue Medien – Buch 2.0

Gespeichert unter: Kurioses — sj @ 9:07

booksplus2.jpgBezugnehmend auf das Video, hier noch ein witziges Bild, zum Thema alte und neue Medien.
von Booksplus

Februar 15, 2007

Alte Medien – Neue Medien – Buch 1.0

Gespeichert unter: Kurioses, Onlinevideo — sj @ 1:57
Tags:


Ich hatte dieses Video schon mal im Original auf Norwegisch gesehen, aber jetzt gibt’s es mit englischen Untertiteln. Ein herrlicher Einstieg in das Thema Alte Medien – Neue Medien, für jeden pädagogischen Kontext.

Nachtrag: Der Clip ist anscheinend von Youtube entfernt worden. Die norgwegische Version kann man hier sehen: jilltxt.net

Auch ohne Norwegisch zu verstehen, bekommt man ungefähr mit, worum es geht. Mönch 1 hat Mönch 2, das “Helpdesk” angerufen, weil er sich mit der neuen Technologie (Buch) nicht auskennt. Die Schriftrolle war einfacher zu bedienen. Mönch 2 erklärt ihm wie man umblättert, dass der Text auf der nächsten Seite weiterläuft, dass man auch wieder zurückblättern kann, etc. Zum Schluss hat es Mönch 2 noch immer nicht ganz kapiert, wie es geht, weil er das Buch verkehrt vor sich liegen hat. Ich finde es noch immer komisch.

Februar 1, 2007

Die Ästhetik des Code

Gespeichert unter: Internet, Kurioses — sj @ 8:52
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codeblume

Auf diversen Blogs wird über Webites as Graphs gepostet. Mit Hilfe dieser Applikation kann man ganz einfach eine Visualisation des Codes einer Seite im Web erstellen. Innerhalb von ein paar Sekunden entsteht eine Animation, in Form eines aus einem Punkt entspringenden Gewächses, das sich wie eine seltsame Blume entfaltet, und auch noch leicht im Wind schaukelt, jedes Mal leicht anders. Seltsam faszinierend. Hat das mit dem zu tun, was ein Programmierer zu mir einmal über seine Ambition gesagt hat, eleganten Code zu schreiben? Oder wenn Mathematiker über die Schönheit der Mathematik sprechen?

Angeblich haben schon über hunderttausend Leute schon so einen Graph erstellt, ein virales Phänomen also. Und was heisst das? Jedenfalls, dass hundertausend Leute neugierig genug sind, um ein zwei Minuten in eine kurze ästhetische Erfahrung zu investieren, und offensichtlich diese Erfahrung für viele so befriedigend ist, dass sie dann auch noch darüber bloggen. So wie ich.

Januar 23, 2007

Procrastination

Gespeichert unter: Kurioses, Universität & Forschung — sj @ 8:22
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Und weil wir schon beim Herumtrödeln sind, hier eine ganze Website die der Erforschung dieses Themas gewidmet ist, man kann seine eigenes Verzögerungs und Hinhaltehandeln auch wissenschaftlich messen. Man kann procrastination auch mit einer mathematischen Formel messen.

Mit dem Begriff werde ich eine neue Tagkategorie begründen, englische Begriffe, die mir gefallen, die aber schlecht mit einem ähnlich treffenden Wort übersetzt werden können. Es gibt auch deutsche Begriffe, die es witzigerweise ins Englische gemacht haben, so zum Beispiel der Begriff angst, oft gebraucht zum Beispiel in teenage angst oder angst-ridden. Warum ich das alles schreibe – procrastination, weil eigentlich sollte ich an einem Aufsatz zur Medienpädagogik in Österreich arbeiten.

Es gibt aber auch einige Begriffe dieser Art, die direkt mit Medienpädagogik zu tun haben, allen voran media literacy, visual literacy und moral panic.

Fraktale in der Kunstgeschichte

Gespeichert unter: Internet, Kurioses, Visual Literacy — sj @ 12:34

Seit einiger Zeit lese ich die Posts auf Dark Roasted Blend, bzw. geniesse ich die teilweise äußerst inspirierten Zusammenstellungen von Bildern und Fotos, sei es über Riesenkräne und andere Riesenmaschinen, kommunistische Propagandaposter aus Nordkorea, die unglaublichsen Autobahnkreuzungen und gefährlichsten Strassen der Welt oder interessante Fotos aus dem Iran.

So zum Beispiel gibt es einen neuen Beitrag über Fraktale in der Kunstgeschichte – wir alle wissen, dass Fraktale in der Natur gefunden werden, und seit Mandelbrot auch durch mathematische Gleichungen ausgedrückt werden können, was zur Entstehung des Genres der computergenerierten Fraktalbilder geführt hat. Aber Fraktale wurden auch schon lange vor Mandelbrot gestaltet. Und hier finden sich etliche wunderbare Beispiele.

So hat dieser Beitrag vielleicht weniger mit Medienpädagogik zu tun, und mehr mit procrastination meinerseits, andererseits was wäre die wunderbare Welt des www wenn man nicht einmal täglich auch ein bisschen Zeit verplempert und einfach nur staunt.

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