MedienABC

Oktober 5, 2009

Literaturempfehlungen für LehrerInnen

Hier ist eine kurze Literaturliste, ausgewählt für LehrerInnen, die sich ein bisschen fundierter mit diversen Medien auseinandersetzen wollen.

1. Bilderbuch: Thiele, Jens (2000) Das Bilderbuch: Ästhetik, Theorie, Analyse, Didaktik, Rezeption. Isensee.

2. Comics: Scott McCloud (2001) Comics richtig lesen. Carlsen Verlag

3. Film James Monaco et al. (2000) Film verstehen: Kunst, Technik, Sprache, Geschichte und Theorie des Films und der Medien. Mit einer Einführung in Multimedia. Rowohlt Tb

4. Design und Typographie William Robins (2008) Design & Typographie. Die überraschend einfachen Gesetze guten Designs. Wie Sie Seiten gestalten, die jeder gerne liest. Addison-Wesley

5. Computerspiele Konstantin Mitgutsch und Herbert Rosenstingl (2009) Schauplatz Computerspiele. Braumüller Lesethek

Oktober 1, 2009

Film trifft Schule – Fortbildungsseminar

* filmABC veranstaltet das Fortbildungs-Seminar für LehrerInnen „Film trifft Schule.“

Programm: Im Rahmen des zweitägigen Seminars werden ReferentInnen aus Deutschland und Österreich Unterrichtskonzepte und filmdidaktische Impulse für einen kreativen Unterricht vorstellen. Anmeldung bis 09.10.2009.

Das Seminar ist kostenfrei, Fahrt- und Nächtigungskosten müssen von den TeilnehmerInnen selbst übernommen werden. Das Seminar wird als Lehrerfortbildung anerkannt und durch die PH Wien zertifiziert.

Zeit: 15.10.2009, 09.30 – 17.30 Uhr und am 16.10.2009, 09.00 – 17.00 Uhr
Ort: im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien.

http://www.filmabc.at

August 29, 2008

Neue Kulturtechnik

Ganz aktuell ein guter Beitrag im Standard unter dem Titel Das fehlende Notebook. Helmut Spudich argumentiert, dass Digital Literacy bzw. umfassende Computerkompetenzen als wichtigste Kulturtechnik seit Gutenberg schon ab der ersten Schulklasse vermittelt werden sollte. Ich zitiere aus dem Standard:

Übrigens wird der nächste Pisa-Test, dessen für Österreich meist mittelmäßigen Ergebnisse gern mit ritueller Selbstzerknirschung begleitet werden, einen eigenen Teil für „Digital Literacy“ umfassen – also die digitalen Lern- und Schreibkenntnisse der Schüler testen. Früh übt sich, wer hier gut abschneiden will.

Natürlich geht es nicht darum, bei OECD-Test-ergebnissen zu glänzen. Es geht darum, dass die Schule die wichtigste Kulturtechnik seit Gutenbergs Buchdrucktechnik und der industriellen (und damit billigen) Produktion von Papier und Schreibzeug weitgehend ignoriert. Mein üblicher Zusatz: Gemeint ist die Schule als System, nicht gemeint sind gute Initiativen einzelner Schulen, Klassen, Lehrerinnen und Lehrer. Ein oder zwei Computer pro Klasse oder ein Computerraum pro Schule: Das wäre so wie ein paar Bücher pro Klasse oder eine Handbibliothek für alle Kinder, und geschrieben wird nur im „Schreibsaal“.

Ich würde dazu anmerken, dass diese neue „Literacy“ Medienbildung in umfassendem Sinn einschliessen sollte. (auch Umgang mit Photographie, Film, Video sind wichtige neue Kulturtechniken – praktisch ist, dass diese mittlerweile auch via digitaler Technologie ausgeübt werden können – d.h. dass der Computer als Werkzeug ergänzt durch weitere Geräte wie Kameras, Audio-Aufnahmegeräte, Scanner usw. das zentrae Gerät bleibt.) 

Das Problem allerdings sind nicht so sehr die Kosten für die Ausstattung mit Computern oder Laptops, sondern die Kosten und der mangelnde politische Wille für die dazu notwendige LehrerInnenausbildung. Wie Beispiele in anderen Ländern zeigen, mangelt es selbst dort, wo die technische Ausstattung hervorragend ist, wie in der Schweiz oder in Silicon Valley, an dem nötigen Know How bei LehrerInnen, die Geräte auch wirklich sinnvoll im Unterricht einzusetzen. Möglichkeiten und Beispiele für spannenden, relevanten und schülerzentrierten Unterricht gäbe es genug, aber wer kümmert sich darum, dass dieses Wissen auch die Lehrerinnen erreicht?

September 15, 2007

Lehrer spielen Computerspiele

Gespeichert unter: Computerspiele, Lehrerausbildung, Videospiele — Sigrid @ 6:04

Die BBC berichtete, allerdings schon 2006: Laut eines Studie (1000 LehrerInnen in England und Wales) unter Mitarbeit von Angela MacFarlane spielen ein Viertel aller britischen LehrerInnen Computerspiele in ihrer Freizeit und ein Drittel setzt Computerspiele im Klassenzimmer ein. Der Großteil ist der Ansicht, dass SchülerInnen durch Computerspiele lernen.

Obwohl zwei Drittel der LehrerInnen sich darüber Sorgen machten, dass die Spiele auch anti-soziales Verhalten verursachen könnten, waren 91% der Ansicht, dass sie motorische und kognitive Fertigkeiten fördern; 60% glaubten, dass sie das Denken und bestimmte Kenntnisse fördern. Leider konnte ich die Studie selbst noch nicht finden.

Ich fände es eher überraschend, wenn österreichische LehrerInnen auch in so einem hohen Maße selbst Computerspiele spielen. Zumindest laut der aktuellen BIMEZ Studie aus OÖ benutzen 0% (!) aller Pädagoginnen Computer zu Computerspielen. (Nach Konsolenspielen wurde nicht gefragt). Es ist anzunehmen, dass die PädagogInnen Computerspielen negativ gegenüberstehen, oder haben sie nur Scheu zuzugeben, dass sie selbst Computerspiele spielen?

Das Bild zeigt übrigens Erfinder Ralph Baer, der die erste Videospielkonsole entworfen hat, und 1967 zum ersten mal ein Spiel für zwei Spieler gespielt hat. „Ich habe verloren“ sagte er laut Wired. Photo: Courtesy of Ralph Baer

Die Macht des Lehrers

Gespeichert unter: Lehrerausbildung, Onlinevideo, Satire & Humor — Sigrid @ 4:46
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In dieser netten kurzen Ansprache spricht Jason Ohler über die Macht von Lehrern – Menschenleben zu verändern. Nach einem harten Tag, wenn die Motivation verloren gegangen ist, sollte man sich als Pädagoge oder Pädagogin diese 5 Minuten anschauen.

August 31, 2007

Plädoyer für nachhaltige kulturelle Medienbildung

Fernsehfamilie

Prof. Dr. H. Niesyto von der PH Ludwigsburg spricht sich in dem Beitrag Wege zur Förderung der Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen für nachhaltige kulturelle Medienbildung aus. (Konkret dreht es sich um Massnahmen für Baden-Württemberg, seine Argumente gelten aber auch für Österreich.)

„Es geht darum, Medienbildung für alle Kinder und Jugendliche zu ermöglichen und gleichzeitig zielgruppenbezogen Schwerpunkte zu setzen.“

Niesyto fordert die Medienbildung als verbindlichen Bestandteil in der Ausbildung von Erzieher/innen, Lehrer/innen und Sozialpädagog/innen, damit Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Milieus in formellen und informellen Bildungskontexten Chancen erhalten, um vorhandene Medienkompetenzen zu erweitern.

Er argumentiert:

Woran es vor allem fehlt, ist die verbindliche Verankerung medienpädagogischer Inhalte in der Ausbildung von pädagogischen Fachkräften sowie schulnahe Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.“

„Wir brauchen eine kritische Masse von sehr gut ausgebildeten Medienpädagogen, die als Lehrer, Kultur- und Sozialpädagogen in verschiedenen pädagogischen Handlungsfeldern arbeiten. Gleichzeitig brauchen wir in allen pädagogischen Berufen eine medienpädagogische Grundbildung – von der frühen Bildung bis zur Erwachsenen- und Seniorenbildung, um ein Grundverständnis für Fragen der Mediensozialisation und der Möglichkeiten von Medienbildung zu schaffen.“

Genau diese Verbindlichkeit fehlt auch in Österreich – trotz Grundsatzerlass – da Medienbildung kein fixer Bestandteil der Ausbildung von LehrerInnen und Sozialpädagogen ist. Durch die Neuorganisation der Pädaks in Pädagogische Hochschulen, könnten sich hier auch neue Möglichkeiten für die Medienbildung abzeichnen. Das hängt jedoch von ministeriellen Vorgaben ab.

Im folgenden Textausschnitt bezieht er sich konkret auf Kinder aus Hauptschul- und Migrationsmilieus – seine Argumente sind aber allgemein gütlig.

„Die Herausforderung besteht darin, konsequent an den vorhandenen Erfahrungen, Themen und Ausdrucksbedürfnissen von Kindern und Jugendlichen (…) anzusetzen. Die Aufgaben sind so zu wählen, dass sie weder unter- noch überfordern.“

„Auch wenn man subjektorientiert und lebensweltbezogen an vorhandenen medialen Wissensbeständen anknüpft, kann Medienkompetenz nicht in wenigen Projekten geschaffen werden. Ähnlich wie der Erwerb der Schriftsprache bedarf es sehr langfristig angelegter Bemühungen – von Formen einer „medialen Früherziehung“ bis hin zum Erwerb differenzierter medialer Kenntnisse und Gestaltungsformen. Mediale Kompetenzbildung braucht Zeit, Raum für Ausprobieren und Experimentieren und lässt sich nicht im Rahmen eines „Großprojekts“ realisieren. „

Das bedeutet, von der Vorstellung wegzukommen, dass sich Medienbildung häppchenweise erledigen läßt – ohne eine klare Konzeption davon zu haben, worauf sie abzielt, oder durch ein Medienprojekt (oft gegen Schulschluss, da es sowieso für die Noten „nicht mehr zählt“) das aufholen zu können, was im Laufe des Schuljahres verabsäumt wurde.

Mai 13, 2007

Grundprinzipien der Media Literacy

Media Literacy Dreieck

Bei der Medienerziehung und -bildung, wie sie in den angelsächsischen Ländern seit bis zu drei Jahrzehnten unter dem Begriffen media literacy oder media education entwickelt und praktiziert wird, geht es weniger um die Vermittlung bestimmter Inhalte, Fertigkeiten oder „Kompetenzen“ als um die Vermittlung von Denkprinzipien und einer fragenden und hinterfragenden Haltung, eines principle of enquiry. Das heißt, dass der Medienunterricht primär nicht darauf ausgerichtet ist, fertige Antworten zu liefern, sondern Kinder und Jugendliche dazu bringen soll, zu jedem Medientext Fragen zu stellen.

ExpertInnen verschiedener Fachdiszipline in Großbritannien, Kanada und den USA einigten sich Anfang der 1990er Jahre auf einige wesentliche Grundprinzipien (key oder core concepts) beziehungsweise Fragen (key questions), welche ein Grundgerüst für Medienerziehung und –bildung (media literacy) in der Praxis schufen. Siehe The Media Triangle von Eddie Dick (1989).

Für die USA war hier u. a. die National Leadership Conference on Media Literacy von 1992 ausschlaggebend. Beeinflusst wurden diese Entwicklungen durch die Arbeit britischer Medienerziehungspioniere wie Len Masterman, der für sein als Standardwerk angesehenes Buch „Teaching the Media“ (1985) bekannt ist, Cary Bazalgette und David Buckingham, dessen Bücher mittlerweile in sechst Sprachen übersetzt wurden. In Großbritannien wurde das Prinzip der key concepts unterstützt durch die Arbeit von Cary Bazalgette und des BFI (British Film Institute) in den Schulcurricula verankert; die key concepts dienen in Grossbritannien als Leitprinzip von der Grundschule bis zu universitären Media Studies-Programmen für undergraduates.

In den USA werden die Key Concepts meistens an Hand einer Liste von fünf bis acht Kernaussagen zusammengefasst, in einer Art Manifest, welches u.a. von den Eighteen Basic Principles von Len Masterman abgeleitet werden kann.

In Großbritannien werden die key concepts unter den Gesichtspunkten der Triade Text – Audience – Institution also Text – Produzent – Rezipient diskutiert, meist unter den fünf Begriffen Audience, Genre, Narrative, Institution und Representation.

(mehr…)

Mai 6, 2007

Grassroots Medienbildung

tshirt_teach_media.jpg

  1. Media literacy, wie andere innovative Initiativen muss eine grassroots-Bewegung, eine Bewegung von unten sein, und es sind die Lehrer die hier aktiv werden und dafür Lobbying betreiben müssen.
  2. Die Bildungsbehörden müssen solche Initiativen dezidiert unterstützen, indem sie Medienbildung innerhalb der Lehrpläne verankern, Richtlinen und Handbücher veröffentlichen und Materialien zu Verfügung stellen.
  3. Bildunsgwissenschaftliche und Pädagogische Institute müssen Leute anstellen, die dazu fähig sind, zukünftige LehrerInnen in diesem Bereich auszubilden. Auch sollte es wissenschaftliche und fachliche Unterstützung bei der Erarbeitung von Lehrplänen und fortwährende Beratungsaktivitäten geben.
  4. Fort- und Weiterbildung auf regionaler Ebene muss ein integraler Teil der Verwirklichung medienpädagogischer Bildungsprogramme sein.
  5. Regionale Schulbehörden brauchen Berater, die über Expertise in Media Literacy verfügen und die Kommunikationsnetzwerke aufbauen.
  6. Geeignete Schulbücher und audiovisuelles Material, welches für das Land/Region relevant ist, muss zur Verfügung stehen.
  7. Unterstützende Organisationen müssen eingerichtet werden, um Workshops und Konferenzen durchzuführen, für Verbreitung von Newslettern, und die Entwicklung von Lehrplaneinheiten. Solch eine Organisation muss quer durch die Schulverwaltung und durch die Region einen breiten Querschnitt von Menschen einbinden, die an Media Literacy interessiert sind.
  8. Es muss adäquate Instumente zur Evaluation geben.
  9. Medienbildung erfordert eine Vielfalt von Fähigkeiten, Kompetenzenen und Fachwissen, es bedarf daher eine Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern, Forschern und Medienfachleuten.

Adaptiert und übersetzt von:
Media Education in Canada
September 1, 2002
Barry Duncan, John Pungente SJ, and Neil Andersen

T-shirt von Root Concepts

März 16, 2007

Medienbiographie als Methode in der Medienbildung

Die Reflexion über die eigenen Kindheitserfahrungen mit Medien regt zum Nachdenken über die Rolle, die Medien im Leben von Kindern und letztlich auch Erwachsenen spielen, an. Überlegungen zur persönlichen Medienbiographie sind eine gute Übung zum Einstieg in die Medienpädagogik für Studierende.

Hier ein Auszug aus „Multimedia Childhoods“ von David Buckingham. (meine Übersetzung)

Medienbiographie

„Die meisten Leser sind wahrscheinlich mit einer oder anderer Form der Medien aufgewachsen, oder erinnern sich an die Ankunft eines „neuen“ Mediums (wie das Fernsehen oder Video) an einem bestimmten Punkt der persönlichen Biographie.

Versuchen Sie, sich an Ihre ersten Erinnerungen bezüglich Fernsehen und Kino zu erinnern.

1. An welche Programme oder Filme erinnern Sie sich? An welche Aspekte erinnern Sie sich speziell? Gab es Lieblingscharaktere und Stars, oder besondere Titellieder, Slogans oder Sprüche? Erinnern Sie sich daran, Dinge gesehen zu haben, die sie wirklich erschreckt, geschockt, oder verstört haben?

2. Gab es besondere Rituale, die mit dem Fernsehen, oder mit Kinobesuchen in Verbindung standen? Gab es zum Beispiel Lieblingszeiten, oder besondere Personen, die damit verbunden waren? Wurden andere Dinge gleichzeitig gemacht, wie zum Beispiel essen?

3. Haben Ihre Eltern je versucht, ihren Zugang zu bestimmten Medien einzuschränken oder Sie dazu zu bringen, bestimmte Dinge anzusehen oder zu lesen? Galten diese Regeln für alle Familienmitglieder? Erinnern Sie sich daran, als sie zum ersten mal ein „verbotenes“ Programm oder Film sahen?

4. Erinnern Sie sich daran, in Folge von Medien, seien es Fernsehen, Kino oder andere Medien, je etwas Bestimmtes gemacht zu haben – zum Beispiel etwas gebastelt oder gekauft zu haben, ein bestimmtes Spiel gespielt, Buch gelesen zu haben, eine Figur nachgemacht, oder sich wie diese gekleidet zu haben?

5. Letztlich, überlegen Sie, wie sehr Sie als typischer oder repräsentativer Vertreter einer sozialen Gruppe gelten könnten – zum Beispiel in Hinblick auf Geschlecht, soziale Klasse, Ort oder Gemeinschaft, in der Sie leben, als Vertreter ihrer Generation.

(…)

Man kann sich dabei ruhig eine etwas sentimentale oder ironische Nostalgie erlauben, zugleich sollte eine solche Medienbiographie auch breitere Themen anreißen. Erfahrungsgemäß zeigen sich meist die folgenden drei Punkte:

1. Unserer Medienerfahrungen sind oft untrennbar mit Alltagserfahrungen verbunden – die Rituale und Beziehungen, die Mediennutzung umgeben und definieren. Wir erinnern uns nicht nur an Fernsehprogramme, zum Beispiel, wir erinnern uns auch daran, mit wem wir diese gesehen haben, wann und wo wir sie gesehen haben, und die Bedeutung, die dies für uns hatte.

2. Die Medien tragen zur Definition dessen bei, was als kindisch oder kindlich oder erwachsen gilt. Und das wird verstärkt durch die Art und Weise, in der Eltern die Mediennutzung ihrer Kinder bestimmen. Die meisten von uns können sich wahrscheinlich daran erinnern, dass man sich als Kind danach sehnte, bestimmte Programme zu sehen, auch wenn man sie noch nicht wirklich verstand oder „verbotene“ Filme sehen zu wollen, die einen Zugang zur Erwachsenenwelt versprachen.

3. Mediennutzung ist untrennbar mit Identitätsbildung verknüpft. Auch wenn nur temporär oder oberflächlich, verschaffen die Medien uns Zugang zu neuen Identitäten, oder Fantasieidentitäten. Wir nutzen sie als „symbolische Ressourcen“ durch welche, oder gegen welche, wir definieren, wer wir sind.

Sie könnten darüber nachdenken, ob diese Verallgemeinerungen auch auf Ihre Kindheitserinnerungen in Bezug auf Medien zutreffen. Und in welchem Ausmaß treffen diese nicht nur auf Kinder, sondern auch auf Erwachsene und deren Beziehung zu Medien zu?“

David Buckingham (2003) Multimedia Childhoods. In: Children´s Cultural Worlds herausgegeben von M.J. Kehily und J. Swann. Milton Keynes: Open University Press

März 15, 2007

Medienkompetenz beim Kleinkind

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