MedienABC

November 11, 2008

YouTube

Viele Leute kennen sie ja schon, die YouTube-Produktionen von Prof. Michael Wesch und seinen Studentinnen, immerhin gehören einige zu den meistgesehenen und -diskutierten Viral Videos im Netz.

Hier noch einmal: A Vision of Students today und der Klassiker über das Web 2.0: The Machine is Us/ing Us. Unlängst habe ich auch diese „Anthropologische Einführung in YouTube“ (An anthropological introduction to YouTube) angeschaut. Das Video ist ca. eine Stunde lang und bietet einen hervorragenden und faszinierenden Einblick in die soziale und kulturelle Welt von YouTube.

Vision of Students Today

An anthropological introduction to YouTube

The Machine is Us/ing Us (Final Version)

November 17, 2007

Medienkunstschule

Günther Mik ist Volksschullehrer und leitet das Projekt Medienkunstschule im MUMOK. Einmal pro Woche produziert er mit einer Gruppe von 6-11 Jährigen „Medienkunst“ – Reaktionen auf laufende Ausstellungen oder Neuinterpretationen von Videos bekannte Videokünstler, und dabei entstehen poetische und manchmal geheimnisvolle Videos, die man auf www.youtube.com/medienkunstschule anschauen kann. Die Kinder erforschen spielerisch und suchend Raum, Körper und Bewegung und machen dabei erste Erfahrungen im kreativen Schaffensprozess in der Arbeit mit Video.

November 8, 2007

Media Literacy Award [mla] 07

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Die Präsentation und Preisverleihung findet vom 7.-9. November im
Museumsquartier/ Dschungel statt. Ich war am Eröffnungsabend, an dem Elisabeth Scharang einen Vortrag hielt über das Problem von Privatheit und Öffentlichkeit in der Medienarbeit und die Verantwortung, die letzlich auch junge Medienmacher tragen, bei der Auswahl und Zusammenstellung des Materials, welches sie der Öffentlichkeit zugänglich machen. Sie bezog sich hier insbesondere auf ihre eigenen Erfahrungen mit Radio und dokumentarischem Filmen.
Ich fand das wirklich spannend, vor allem, weil Bewusstsein über diese ethische Dimension des Medienschaffens unter Kindern und Jugendlichen heute enorm wichtig ist, da die Verbreitung von Inhalten an ein breites Publikum online heute so leicht ist – man denke an all die Handyvideos, die auf YouTube zu sehen sind.

Juni 2, 2007

Cineclub – the young filmmakers network

cineclub manifesto

Auf einem anderen interessanten Konzept als das des Medienprojekt Wuppertal basiert der Cineclub in South London.

In Wuppertal steht die ausserschulische Projektarbeit mit Jugendlichen im Vordergrund, wobei die Produkte, also die produzierten Filme unter anderem durch die Beschäftigung mit pädagogisch relevanten Themen wie Politische Bildung, Gewaltprävention, Sexualpädagogik, Suchtprävention, geschlechtsspezifische Arbeit vielleicht auch an der einen oder andern Schule gezeigt werden.

Im Cineclub wird eine direkte Zusammenarbeit mit Schulen angestrebt. Innerhalb eines Semesters bzw Schuljahres werden von professionellen Filmemachern zwei Projekte gemeinsam mit SchülerInnen und LehrerInnen durchgeführt, mit der Absicht die LehrerInnen so auszubilden, dass sie diese Arbeit dann ohne Zusatzhilfe weitermachen können. (Der Cineclub bietet für Interessierte auch weiterführende „Masterclasses“ und Summer Schools an). Die anschliessende Cineclub- Mitgliedschaft unterstützt die Entstehung eines peer-to-peer Netzwerkes.

Auch hier ein wirklich gut durchdachtes Konzept. Vor allem gefällt mir das Cineclub Manifesto: zu dem sich die Teilnehmer verpflichten. Angelehnt an das Dogme95 Manifesto (Lars va Trier ist übrigens auch Schutzpatron des Cineclub) beruht es auf dem Gedanken, dass unter Beschränkungen, die durchaus auch selbst auferlegt sein können, viel kreative Energie freigesetzt werden kann. Ein Credo, an dass ich selbst glaube. Ich habe selbst auch schon in Videoproduktionsklassen das Dogme- Manifest thematisiert.

Das Cineclub Manifesto ist auch clever, weil es Probleme der pädagogischen Praxis anspricht: wie mache ich es, dass wirklich alle im Team mitmachen und sich einbringen und sich nicht ein paar schüchterne oder träge SchülerInnen von den aktiven oder dominanteren einfach nur mittragen lassen. Auch Punkt 5 ist interessant, setzt er doch voraus, dass sich die SchülerInnen auf bestimmte Weise mit der Ästhetik und Geschichte des Films, innerhalb derer sie ja auch operieren, bewusst auseinandersetzen.

Medienprojekt Wuppertal

Gespeichert unter: Medienbildung & Medienerziehung, Medienpädagogik, Video — sj @ 1:00

Science Fiction 2050 Wuppertal

Das Medienprojekt Wuppertal, welches ich kürzlich online netdeckt habe, scheint eine besonders gelungene Initiative, bei der ein sinnvolles medienpädagogisches Konzept zugleich auch mit einer durchdachten Vertriebs- und Öffentlichkeitsstrategie verbunden wurde und damit auch bei den Produktionen das Publikum mitgedacht und hohe Qualität angestrebt wird. Das Motto ist: Das bestmögliche Video für das größtmögliche Publikum. Die Website ist auch sehr gut gemacht und bietet umfassende Information.

Aus dem medienpädagogisches Konzept:

Video wird als kommunikative, neue Kulturtechnik gesehen, die Lust am Film und am künstlerischen wie inhaltlichen Ausdruck stehen bei den TeilnehmerInnen wie den unterstützenden MitarbeiterInnen im Vordergrund. Das Kino als Präsentationsort ihrer Filme wird so die Bühne, wo Jugendliche ihre sinnhaften oder sinnlosen Geschichten erzählen können; von dem, was in ihren Herzen und Köpfen vorgeht, und wo sie sich selbst sexy, intelligent, witzig oder politisch darstellen können. Wo zwischen ihren Ängsten und Träumen – sich selbst inszenierend oder sich und ihr Umfeld dokumentierend – Realitäten und Illusionen verschwimmen.

Das „Medienprojekt Wuppertal“ ist als 2001 aus der Stadt Wuppertal outgesourcte medienpädagogische Einrichtung mit ca. 100 Filmen pro Jahr die größte und ambitionierteste Videoproduktion für Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland. Diese werden hier nach dem Prinzip „learning by doing“ produktorientiert bei ihren Videoproduktionen unterstützt, ihre Kurzfilme im Kino, in Schulen und Jugendeinrichtungen präsentiert und als Bildungsmittel in einer eigenen Edition und diversen Fremdverlagen bundesweit vertrieben. Durch diesen konkurrenzlosen Vertrieb wird die für die Jugendlichen kostenlose Produktion finanziert.

Die Kurzfilme werden über DVD vertrieben, aber auch im Kino gezeigt. Ab Herbst sollen die Videos auch im Wuppertaler CINEMAXX-Kino auf grosser Leinwand vor einem größeren Publikum gezeigt werden. Ein aufwändig produzierter Science Fiction Trailer soll in den Werbeblöcken des Kinos vor dem Hauptprogramm laufen und soll so innerhalb eines Jahres 100.000 junge Leute erreichen, genau die, die ins Kino gehen und so auch zum Selbermachen inspiriert werden können.

April 25, 2007

Unter den ersten 10 bei Netdays

Gespeichert unter: In eigener Sache, Video, Wettbewerbe — sj @ 6:31

Wie schon im Vorjahr betreute ich heuer ein Videoprojekt einer Gruppe von Schüler/innen des BG/BRG Schwechat, welches dann bei dem Medienwettbewerb Netdays Austria eingereicht wurde. Letztes Jahr schaffte es die Gruppe mit „Keine Ahnung“ unter die ersten fünf, heuer produzierte eine andere Gruppe „SMS Schule mit Störung“ und wurde wieder unter die ersten zehn Teilnehmer gereiht. Dazu ist zu sagen, dass die Teilnehmergruppe aus Anfängern bestand, und die Kids zu den jüngsten Teilnehmern des Wettbewerbs gehörten.

Auch wenn bei solchen Videoprojekten an Schulen der Prozess weitaus wichtiger ist als das Resultat, freut es natürlich, wenn die Videos beim Publikum gut ankommen und die Schülerinnen für ihren auch über den normalen Unterricht hinausgehenden Einsatz belohnt werden. Die Schülerinnen werden zur Siegerehrung nach Salzburg eingeladen. Gratuliere!

März 3, 2007

Ohne Kohle – Wiener Independent VideoFilmfestival

Gespeichert unter: Video, Wettbewerbe — sj @ 1:40

„Produzieren statt Konsumieren”

4th international independent VideoFilmfestival Vienna, 19. bis 21. Juli 2007

Bis 31. März könnt Ihr uns Eure selbst gedrehten Filme zusenden. Natürlich gibt es keine Einreichgebühr.

Folgende Kategorien stehen Euch zur Verfügung:
1) Kurzfilm (max 15min)
2) Experimentalfilm (video-/filmkunst)
3) Animation
4) Longplayer (15min plus)
5) Dokumentarfilm

weitere Infos unter:
Ohne Kohle

März 1, 2007

Media Literacy Award

Der Medienwettbewerb des Bildungsministeriums für SchülerInnen aller Schulstufen findet heuer zum sechsten Mal statt. Alle LehrerInnen und SchülerInnen Österreichs sind eingeladen, während des Unterrichts produzierte Medienprojekte einzusenden.

Zum MEDIA LITERACY AWARD [mla] 2007 können eingereicht werden:
VIDEO / RADIO / PRINTMEDIEN / NEUE MEDIEN & MULTIMEDIA
z.B. Web 2.0 Anwendungen, Social Software, Audio/Video Podcasts, Wikis, Weblogs, etc.

Die Einreichungen unter diesen Kategorien können, wie jedes Jahr, alle Formen von kreativen und/oder kritischen Medienprojekten umfassen. Internetseiten, Weblogs, Podcasts und alle Formen von Medien-Experimenten sind genauso willkommen wie alle Genres von Video- oder Audioarbeiten. Eine Fachjury wird die eingereichten Beiträge bewerten und die besten prämiieren.

Einsendeschluss der fertigen Projekte: 15. Juli 2007
Anmeldeschluss für Projektunterstützung: 31. März 2007
Preisverleihung: November 2007

Online-Anmeldung und ausführliche Infos:
www.mediamanual.at/mla

Postadresse:
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Medienabteilung
Kennwort: [mla]
Minoritenplatz 5
1014 Wien

Februar 1, 2007

Videoklassen – Thrilling

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Pete Fraser vom Long Road Sixth Form College Media Studies Department ist Autor von nützlichen Handbüchern für LehrerInnen, die Videoprojekte mit ihren SchülerInnen machen wollen, zum Beispiel Teaching Digital Video Production (Teaching Film and Media Studies Series) und Teaching Music Video, beide herausgegeben vom British Film Institute.

Wirklich beeindruckend: ThrillerProject, ein Projektblog. Hier dokumentieren 90 (!) Gruppen von je ca. 4 Schüler und Schülerinnen den Fortgang ihrer Videoprojekte – den Vorspann für einen imaginären Thriller – mit Final Cut geschnittene und auf YouTube hochgeladene Kurzvideos, die Musik ist mit GarageBand auch selbst komponiert.

Auf Studying Music Video gibt es Beispiele von Musikvideos und Hiweise für die kritisch-analytische Reflexion. Und auf Music Video werden Musikvideoprojekte der Kids dokumentiert.

Auf der LongroadMedia Website gibt es noch mehr zu sehen und auch Ressourcen für LehrerInnen.

April 14, 2006

YOUKI 8

Gespeichert unter: Schulprojekt, Video, Wettbewerbe — sj @ 10:42
Tags:


YOUKI – Das internationale Jugend Medien Festival sucht ungewöhnliche, provokante, witzige, eigenwillige Filme von Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren.
Gefragt sind eigene Ideen, filmische Visionen, Experimente in Stil, Inhalt und Form.
Alle Themen, Genres und Formate werden akzeptiert.

MOVE YOUR MOVIES
YOUKI 8 / 21. – 25. NOVEMBER 2006

TEILNAHMEBEDINGUNGEN
* Wettbewerb: Alter 10 – 20 / Filmlänge max. 15 Min.
* EUROPEAN YOUKI AWARD: Alter 10 -20 / Filmlänge
max. 5 Min. / Thema CONTACT
* Sonderprogramm: Alter bis 26 / auch über 15 Min.

NEU: EINREICHSCHLUSS VORVERLEGT !
EINREICHEN BIS 24. JULI 2006

NEU: PREISGELDER
im Gesamtwert von € 6.500,-

NEU: EUROPEAN YOUKI AWARD
für Filmbeiträge zum Thema CONTACT
in Kooperation mit vier europäischen Filmfestivals


YOUKI

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