
Die BBC berichtete, allerdings schon 2006: Laut eines Studie (1000 LehrerInnen in England und Wales) unter Mitarbeit von Angela MacFarlane spielen ein Viertel aller britischen LehrerInnen Computerspiele in ihrer Freizeit und ein Drittel setzt Computerspiele im Klassenzimmer ein. Der Großteil ist der Ansicht, dass SchülerInnen durch Computerspiele lernen.
Obwohl zwei Drittel der LehrerInnen sich darüber Sorgen machten, dass die Spiele auch anti-soziales Verhalten verursachen könnten, waren 91% der Ansicht, dass sie motorische und kognitive Fertigkeiten fördern; 60% glaubten, dass sie das Denken und bestimmte Kenntnisse fördern. Leider konnte ich die Studie selbst noch nicht finden.
Ich fände es eher überraschend, wenn österreichische LehrerInnen auch in so einem hohen Maße selbst Computerspiele spielen. Zumindest laut der aktuellen BIMEZ Studie aus OÖ benutzen 0% (!) aller Pädagoginnen Computer zu Computerspielen. (Nach Konsolenspielen wurde nicht gefragt). Es ist anzunehmen, dass die PädagogInnen Computerspielen negativ gegenüberstehen, oder haben sie nur Scheu zuzugeben, dass sie selbst Computerspiele spielen?
Das Bild zeigt übrigens Erfinder Ralph Baer, der die erste Videospielkonsole entworfen hat, und 1967 zum ersten mal ein Spiel für zwei Spieler gespielt hat. „Ich habe verloren“ sagte er laut Wired. Photo: Courtesy of Ralph Baer