MedienABC

Oktober 26, 2009

Comic Life

Comic Life ist eine einfach zu bedienende Software, mit der sich Comics gestalten lassen. Die Software läuft auf: WS XP, Vista or Mac OS X 10.3.9+ Es gibt eine kostenlose Demoversion, die man ein Monat lang ausprobieren kann. Mehr Info zu Comic Life hier:http://plasq.com

1. Einführung

Eine anschauliche Einführung in die Möglichkeiten von ComicLife findet sich in dem Screencast (online-Video) von Medienpädagogik Praxis-Podcast#2: Comics erstellen mit Comic Life
comiclife-scr.mov

2. Leitfaden

Für die, die gerne etwas Schriftliches in der Hand haben:

3.Beispiele

Ein paar Beispiele vom Einsatz von Comic Life in Schulklassen:

  • Chris Wegmayr aus Salzburg setzt ComicLife schon seit viele Jahren in der Schule ein. Hier ein Link zu einer Schülerzeitung, welche die Praxis-VS Salzburg inklusive Einschulung innerhalb von 6 UE erstellte: Projekt Werbung Zeitung
  • Monica Edinger ist Klassenlehrerin von 4.Klassen an der Dalton School in New York City und hat schon viele Jahre Erfahrung mit Klassenblogs und Schülerblogs. Ihr eigener Blog educating alice ist auch lesenswert!
  • Eines der umfassenderen Projekte, das sie mit ihren Kindern durchführt, befasst sich mit einem Kinderbuchklassiker ‘Alice in Wonderland’. Im Zuge dessen lesen die Kinder nicht nur das Buch, sondern verfassen dazu auch eine Comicfassung. Die Kinder suchen sich jeweils ihr Lieblingskapitel aus dem Buch aus, und gestalten dazu paarweise ein Comic mit ComicLife: Die Ergebnisse lassen sich hier sehen: Comic Alice (Mir gefällt bei dem Bild oben besonders die Verbindung von Zeichnung, Collage und ComicLife)

April 3, 2008

Shakespeare als Graphic Novel

Gespeichert unter: Populärkultur, Unterrichtsmaterial, Visual Literacy, remix — Sigrid @ 8:53

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Keine Zeit zum Bloggen, aber manche Schätze muss man einfach weitergeben. Classical Comics beginnt die Produktion von Klassikern der englischen Literatur als Graphic Novel, zwei Shakespeare Titel Macbeth und Henry V sind schon im Handel. Die Bücher sind in drei verschiedenen Textversionen erhältich, mit Originaltext, modernisiertem Englisch oder als dem Comic Format angepasste Kurzversion. Eine fantastische Idee … man fragt sich, warum das noch niemand früher gemacht hat. Da werden sich sicherlich viele klassikergeplagte Schüler und Lehrer mit ihnen freuen, denn gerade Theaterstücke sollte man doch auch unbedingt sehen und nicht nur lesen. Obwohl ich schon als Kind sehr viel gelesen habe, konnte ich mich nie mit dem Lesen von Theaterstücken anfreunden, bis heute.

Laut diesem ausführlichen Bericht im Guardian wurde die Macbeath Version zum größten Teil von Jon Haward, dem Illustrator der Spiderman Comix verfertigt. Er inszenierte die Tragödie mit einem Haufen „whizzbang.“

Auf der Website von Classical Comics kann man sich Probeseiten als Pdf runterladen.

Wer bearbeitet jetzt den Faust, die Räuber, den König Ottokar und den Jedermann für unsere Kinder?

August 24, 2007

Weltkarte auf den Kopf gestellt

Gespeichert unter: Visual Literacy — Sigrid @ 8:26

August 16, 2007

Fahrplannetz des www

Gespeichert unter: Visual Literacy — Sigrid @ 3:05

Weil ich jetzt schon angefangen habe, Landkarten von virtuellen Landschaften zu sammeln, hier noch eine Karte des www:

386388402_63e8a9d364.jpg

Mai 4, 2007

Virtuelle Landschaften

Gespeichert unter: Visual Literacy, Web 2.0 & Social Software — sj @ 2:21

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Keine Zeit fürs Bloggen habe ich, aber ein Bild sagt ja mehr als tausend Worte, auch wenns gewildert ist, von Mandy Schiefner’s Blog, die es wiederum von xkcd hat. In Erweiterung zu meinem früheren Posts über Landkarten im Kopf.

März 25, 2007

Visual Literacy einmal anders

Gespeichert unter: Medienpädagogik, Onlinevideo, Visual Literacy — sj @ 7:27

Der Kurzfilm „Copy goes here“ von Coudal rollt das Thema visual literacy von der anderen Seite auf, indem er die Frage stellt, was wäre, wenn wir zwar visually literate aber sonst Analphabeten wären. Tatsache ist ja, dass wir umgekehrt in den Schulen zwar alphabetisiert werden, aber visuelle Kompetenzen, vor allem als Mittel der Kommunikation, kaum gefördert werden.

Zum Verständnis ist vielleicht anzumerken, dass das englische copy im Zusammenhang mit Werbung, Marketing oder Journalismus einfach „Text“ bedeutet. Ein copywriter ist ein Texter.

März 8, 2007

Visualisierung

lecture21.jpglecture1.jpg

Um noch einmal auf das Thema „Visualisierung und Landkarten“ der Welt zu rückzukommen, hier die faszinierende und auch unterhaltsame Präsentation TEDTalks von Hans Rosling, Professor am schwedischen Karolinska Institute und Begründer von Gapminder mit dem Motto: Making sense of the world by having fun with statistics!

Sein Vortrag ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Visualisierung von öffentlich zugänglichen statistischen Daten, die dadurch erst richtig verstanden und auch nutzbar gemacht werden können. Zugleich räumt Rosling mit ein paar Mythen über die Entwicklung der dritten Welt auf …

In dem Beitrag TEDTalks: Hans Roslin geht es um Fragen der Weltgesundheit, Entwicklung usw. und nur indirekt um medienpädagogische Fragen. Er zeigt jedoch wie wichtig media literacy und visual literacy sind, als die Fähigkeiten, Fakten und Zusammenhänge auch visuell repräsentieren zu können, abgesehen von der Fähigkeit, visuelle Repräsentationen auch kritisch lesen zu können.

Die sehenswerte Präsentation ist auch typisch für die effektive Anwendung von Web 2.0 für die Öffnung der Lehre und Forschung hin zu neuen Möglichkeiten, Menschen auch außerhalb der Universitäten zu erreichen. Ist es ein Wunder, dass ich immer weniger Zeit vor dem Fernseher verbringe, und mir dafür lieber zwischendurch Screencasts und Videos aus dem Internet anschaue?

Ich glaube, ich werde ein neue Kategorie anlegen müssen: „unterhaltsame Universitätsprofessoren“.

März 7, 2007

Landkarten im Kopf

Visualisierungen von Wissensinhalten wie Landkarten und Statistiken usw. tragen zu unserem Weltbild, zu unseren Vorstellungen von der Welt bei. Diese Repräsentationen auch kritisch lesen zu können gehört zur media lteracy oder Medienkompetenz. An Hand von Landkarten als konstruierten Darstellungen unserer Welt lassen sich im Unterricht durch Medien geschaffene Konstruktionen von Wahrheit bzw Realität aufzeigen. Denn zweidimensionale Landkarten beinhalten notwendigerwiese auch Verzerrungen. Und man braucht nur mal Weltkarten aus den USA mit europäischen Weltkarten vergleichen, um zu sehen wo der Mittelpunkt der Welt liegt.

CML world map

Es gibt dazu gute Übungsbeispiele vom Center of Media Literacy CML, auf deren Website sich auch noch eine Fülle von anderen Unterrichtsressourcen finden. Maps and the Pictures in our Head ist eine Reihe von Unterrichtstunden, zu der man sich die Materialien (auf Englisch) runterladen kann.

Interessant auch diese Seite von Dark Roasted Blend, auf der Landkarten gezeigt werden, die bewusst verzerrt dargestellt das Ungleichgewicht in der Welt in der Verteilung von Ressourcen, Krankheiten oder gemessen nach anderen Parametern aufzeigen. Mit dem Projekt WorldMapper, welches von zwei Universitäten entwickelt wurde, lassen sich an Hand von Statistiken diese Weltkarten erstellen und auch als Poster ausdrucken. Die Beispiele hier zeigen die Welt nach Spielzeug- Importen und Spielzeug-Exporten, etwas was man auch schon Volkschülern zeigen könnte. Auf Dark Roasted Blend bzw WorldMapper lassen sich dutzende weitere Karten aufrufen, einen interessanten und traurigen Kontrast zeigen zum Beispiel die Karten zu Militärausgaben und Kriegstoten.

Toy importstoy-exports.jpg

Lustig wäre vielleicht auch, mit Kindern bewusst Landkarten zu zeichnen, die Stereotypen und Vorurteile karikieren, wie diese Karte „Die Welt in den Augen der Amerikaner“. Wie würde wohl so eine Landkarte von Kärnten ausschauen? Oder von Ottakring?

World according to America

Januar 25, 2007

Tag Cloud

dissertation snipshot

Ich habe eine tag cloud über meine Diplomarbeit über Superheroes and Children’s Culture mit Hilfe von TagCrowd gemacht, das schaut dann so aus. Der Titel der Arbeit stimmt mit den größten Tags überein. Hmmm, interessant.
Wikipedia übersetzt tag cloud mit „Wortwolke“. Hilfe! Da bleib ich lieber beim Englischen.

Januar 23, 2007

Fraktale in der Kunstgeschichte

Gespeichert unter: Internet, Kurioses, Visual Literacy — sj @ 12:34

Seit einiger Zeit lese ich die Posts auf Dark Roasted Blend, bzw. geniesse ich die teilweise äußerst inspirierten Zusammenstellungen von Bildern und Fotos, sei es über Riesenkräne und andere Riesenmaschinen, kommunistische Propagandaposter aus Nordkorea, die unglaublichsen Autobahnkreuzungen und gefährlichsten Strassen der Welt oder interessante Fotos aus dem Iran.

So zum Beispiel gibt es einen neuen Beitrag über Fraktale in der Kunstgeschichte – wir alle wissen, dass Fraktale in der Natur gefunden werden, und seit Mandelbrot auch durch mathematische Gleichungen ausgedrückt werden können, was zur Entstehung des Genres der computergenerierten Fraktalbilder geführt hat. Aber Fraktale wurden auch schon lange vor Mandelbrot gestaltet. Und hier finden sich etliche wunderbare Beispiele.

So hat dieser Beitrag vielleicht weniger mit Medienpädagogik zu tun, und mehr mit procrastination meinerseits, andererseits was wäre die wunderbare Welt des www wenn man nicht einmal täglich auch ein bisschen Zeit verplempert und einfach nur staunt.

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